Finanzamt

Amtswege

Finanzamt

Die Gründungsmeldung an das Finanzamt hat spätestens ein Monat nach der Aufnahme der ordentlichen Geschäftstätigkeit zu erfolgen.
Die Meldung gegenüber dem Finanzamt kann durch direkte Vorsprache, schriftlich, aber auch telefonisch erfolgen.
In der Formulardatenbank des Finanzministeriums – unter
http://www.bmf.gv.at/service/formulare/
können die entsprechenden Formulare für eine schriftliche Meldung heruntergeladen werden.

Steuerart Termin/Frist
Einkommensteuererklärung Postweg bis 30. April des Folgejahres
Finanzonline bis 30 Juni des Folgejahres
Einkommensteuervorauszahlung Jeweils am 15.2., 15.5., 15.8. und 15.11.
zu je einem Viertel der Vorschreibung
Umsatzsteuererklärung Postweg bis 30. April des Folgejahres
FinanzOnline bis 30. Juni des Folgejahres
Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) 15. des übernächsten Folge-Monats


Zuständiges Finanzamt als Einzelunternehmen ist Ihr Wohnsitzfinanzamt (Einkommenssteuer und Umsatzsteuer). Sollten Sie jedoch eine GmbH gegründet haben, so ist für die Umsatzsteuer und Körperschaftssteuer Ihr Betriebssitzfinanzamt zuständig.
Gerade für Ein-Personen-Unternehmen sind die Einkommens- und Umsatzsteuer die wichtigsten Abgabenarten gegenüber dem Finanzamt. Diese immer im Überblick zu behalten ist von existenzieller Wichtigkeit für das gesamte Unternehmen.

Tragen Sie sich diese Termine unbedingt in einen Kalender ein. Auch wenn Sie einen Steuerberater, oder eine aufmerksame Buchhaltung haben, die letztendliche rechtliche Verantwortung für diese Termine liegt ausschließlich bei Ihnen.

Achtung!Grundsätzlich sind inzwischen alle Erklärungen und Anmeldungen auf dem elektronischen Weg – mittels FinanzOnline – zu tätigen. Nur in Ausnahmefällen, wenn aus technischen Gründen keine elektronische Übermittlung möglich ist, oder es liegt ein Grund seitens des Finanzamts vor, kann auf dem alten Weg, per Post, eingereicht werden. Hier sind aber meistens die Fristen kürzer. Dies ist unbedingt zu beachten.

Die Körperschaftssteuer ist nur dann zu entrichten, wenn Sie ihr Ein-Personen-Unternehmen gleich vom Start weg als GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung), also als Kapitalgesellschaft, starten.
Nur in diesem Fall ist auch eine Körperschaftssteuererklärung abzugeben, respektive eine entsprechende Steuer zu bezahlen.

Körperschaftssteuererklärung
Körperschaftssteuervorauszahlung Jeweils am 15.2., 15.5., 15.8. und 15.11.
zu je einem Viertel der Vorschreibung


Kommunalsteuer ist direkt an die Firmensitzgemeinde zu entrichten und ist von der Lohnsumme der Mitarbeiter abhängig.

Kommunalsteuer 15. des Folgemonats


Eine allfällige Lohnsteuer, und Lohnnebenkosten/Dienstgeberbeitrag, sind nur bei Mitarbeitern zu leisten, was im Falle eines EPU Betriebes, zumindest am Anfang, nicht nötig ist.

Lohnsteuer 15. des Folgemonats
Lohnnebenkosten/Dienstgeberbeitrag 15. des Folgemonats


Tipp: Wenn Ihr Unternehmen wächst und Sie die ersten Mitarbeiter einstellen, nehmen Sie unbedingt die externe Leistung einer Lohnbuchhaltung in Anspruch (es sei denn Sie sind selbst Lohnbuchhalter). Die gesetzlichen Auflagen und Vorschriften ändern sich laufend und die korrekte Abrechnung von Mitarbeitern scheint oftmals einfacher als diese ist (Auslandseinsätze, Reisekosten, Überstunden etc). Bevor Sie in die unangenehme Situation einer Nachzahlung kommen, lagern Sie die Lohnbuchhaltung an einen Profi aus.

Link-Box: Finanzministerium

Unter der Webadresse http://www.bmf.gv.at können Sie sämtliche relevanten Information und Detailinformationen abrufen.
Gerade für eine umfassende Erstinformation für Gründer und Unternehmensinhaber gibt es die ministeriumseigene Publikation „Selbstständigenbuch“. Diese ist entweder gedruckt über das Ministerium selbst, oder als Download unter
http://www.bmf.gv.at/publikationen/downloads/broschrenundratgeber/
abrufbar.

FinanzOnline ist die persönliche/betriebliche Eigenverwaltungsplattform in Steuerangelegenheiten des Finanzministeriums. Hier können der eigene Steuerakt abgefragt, Finanzamtskontostände eingesehen und sämtliche Erklärungen abgegeben werden. Ebenso können in das elektronische Postfach Bescheide zugestellt werden.

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Wichtig!
Zu FinanzOnline kann man sich nur als Privatperson oder Einzelunternehmer – relevant für die meisten EPUs – über das Internet anmelden. Als juristische Person – also zB als GmbH – muss man beim Servicepoint des jeweilig zuständigen Finanzamts persönlich vorsprechen. Die Anmeldung muss immer durch das Unternehmen oder die Person erfolgen. Eine Aufforderung zur Anmeldung wird seitens des Finanzamtes nicht verschickt.

Und für den ganz bequemen Log-In in die FinanzOnline Plattform kann nach der ordentlichen Registrierung die Anmeldung mittels Mobiltelefon, in der Funktion als „Bürgerkarte“, vorgenommen werden. Die Anleitung, wie das geht, findet man ebenso in FinanzOnline – siehe Screenshot.

Der Umsatzsteuer – auch Mehrwertsteuer genannt – unterliegen alle Lieferungen und Leistungen, die aufgrund unternehmerischer Leistungen im Inland erbracht werden. Wesentlicher Bestandteil ist ebenso die Entgeltlichkeit der Leistungen.
Weiters unterliegen auch noch der Eigenverbrauch, Einfuhr von Ware aus Drittländern und der innergemeinschaftliche Erwerb (Zukauf von Waren und Dienstleistungen aus dem EU Wirtschaftsraum).
Grundsätzlich ist die Umsatzsteuer vom Letztverbraucher zu bezahlen (Konsument). Jedoch trägt der Unternehmer die Verantwortung für die termingerechte und betragsmäßig richtige Abfuhr an das Finanzamt. Der Unternehmer verwaltet, bis zum Überweisungstermin, die Umsatzsteuergelder als quasi Treuhänder.

 

Höhe der Umsatzsteuer

Der generelle Satz für die Höhe der Umsatzsteuer für Lieferungen und Leistungen ist 20% vom Nettoentgelt.
Die Ausnahmen von diesem Regelfall sind im §10 UStG geregelt:

  • Lieferung von Lebensmitteln
  • Lieferung von Büchern, Zeitschriften und Zeitungen
  • Umsätze aus künstlerischen Tätigkeiten
  • Müllabfuhr
  • Vermietung von Wohnungen
  • Personenbeförderung (zB Taxi)
  • Lieferung von Wärme, Gas und Strom etc

Diese Leistungen unterliegen einem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 10%.
Natürlich gibt es auch Ausnahmen, bei denen keine Umsatzsteuer ausgewiesen werden muss. Der häufigste Fall sind Lieferungen und Leistungen ins Ausland. Bei diesen geht die Steuerschuld an den Rechnungsempfänger über. Um diese Vorgangsweise jedoch zu ermöglichen ist auf der Rechnung zu vermerken, dass einerseits die Steuerschuld aufgrund der „Reverse Charge“ Regelung auf den Rechnungsempfänger übergeht und andererseits müssen die UID (Umsatzsteueridentifikationsnummern) der Unternehmen auf der Rechnung vermerkt sein.

 

Buchführungspflicht

Nach dem Unternehmensgesetzbuch sind Unternehmen verpflichtet, innerhalb definierter Grenzen, ihre Geschäftsbücher zu führen. Um den Aufwand – dem Umsatz gerecht – in überschaubaren Grenzen zu halten, wurden Schwellwerte eingeführt.

Schwellwert Zu führende Bücher
Bis € 220.000,-- Jahresumsatz Pauschalierung, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Doppelte Buchführung
Bis € 700.000,-- Jahresumsatz Entweder Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Doppelte Buchführung, wenn der Jahresumsatz in zwei aufeinanderfolgenden Jahren erzielt wurde
Über € 700.000,-- Jahresumsatz Doppelte Buchführung
Kapitalgesellschaften (GmbH, AG) immer Doppelte Buchführung


 

Kleinunternehmerregelung

Wenn der Umsatz eines Unternehmens im Kalenderjahr € 30.000 nicht übersteigt, dann ist er von der Ausweisung einer Umsatzsteuer befreit. Dies ist im § 6 Abs 1 Z 27 UStG geregelt.

§ 6 Abs 1 Z 27: „...die Umsätze der Kleinunternehmer. Kleinunternehmer ist ein Unternehmer, der im Inland einen Wohnsitz oder Sitz hat und dessen Umsätze nach § 1 Abs 1 Z 1 und 2 im Veranlagungszeitraum € 30.000,-- nicht übersteigen. Bei dieser Umsatzgrenze bleiben die Umsätze aus Hilfsgeschäften einschließlich der Geschäftsveräußerungen außer Ansatz. Das einmalige Überschreiten der Umsatzgrenze um nicht mehr als 15% innerhalb eines Zeitraumes von fünf Kalenderjahren ist unbeachtlich. Nicht unter die Steuerbefreiung fallen die Umsätze, die nach § 20 Abs 4 und 5 besteuert werden.“

Jedoch, aus dem Entfall der Verpflichtung zur Abfuhr einer Umsatzsteuer analog abzuleiten, steht dem Unternehmen ebenso kein Vorsteuerabzugsrecht zu. Ausgaben die der Unternehmer tätigt, sind somit mit der vollen USt belastet und verteuern sich somit real für den Unternehmer um den USt-Betrag.
Machen Sie hauptsächlich Geschäfte mit Endkunden – also Konsumenten – so kann diese Regelung durchaus von Vorteil für Sie sein, da sich dadurch Ihre Preise am Markt verbilligen. Sind jedoch hauptsächlich andere Unternehmen Ihre Kundschaft, so würde es sich empfehlen eher auf diese Kleinunternehmerregelung zu verzichten. Mittels Antrag (Formular U12) an das Finanzamt kann diese, fünf Jahre bindende, Erklärung eingereicht werden.

 

Vorsteuerabzug

Sämtlicher Bezug von Lieferungen und Leistungen, die im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit notwendig sind und den inhaltlichen Erfordernissen der Rechnungslegung entsprechen, kann in den Vorsteuerabzug eingerechnet werden.

Achtung! Die Tankrechnungen und andere Rechnungen im Zusammenhang mit dem betrieblichen KFZ sind nicht vorsteuerabzugsberechtigt, es sei denn das betrieblich genutzte KFZ selbst ist vorsteuerabzugsberechtigt (eine taxative Liste ist auf der Webseite des Finanzministeriums hinterlegt).

Natürlich gibt es noch weitere Ausnahmen, welche unter der Webadresse
https://findok.bmf.gv.at/findok unter "Richtlinien", „Umsatzsteuerrichtlinien 2000“ - als PDF Datei - zu finden sind.
Grundsätzlich werden die Summen der abzuführenden Umsatzsteuer und die Summe der Vorsteuer gegengerechnet. Überwiegt die abzuführende Umsatzsteuer, ist der Betrag im Rahmen der UVA (der Umsatzsteuervoranmeldung) abzuführen. Durch den Überhang einer allfälligen Vorsteuer entsteht eine Gutschrift. Die UVA selbst ist auf jeden Fall fristgerecht beim Finanzamt – mittels FinanzOnline – einzureichen.

 

Soll- und Istbesteuerung

Diese Regelung legt den Zeitpunkt der Abfuhr der anfallenden Umsatzsteuer fest.
Sollbesteuerung bedeutet, dass der anfallende Monat, der für die Berechnung der Umsatzsteuervoranmeldung herangezogen wird, der Monat ist, in dem die Rechnung ausgestellt wurde. Somit das Entgelt "vereinbart" wurde.
Im Gegensatz dazu ist der relevante Monat in der Istbesteuerung derjenige, in dem der tatsächliche Zahlungsfluss des Rechnungsbetrags stattgefunden hat.
Grundsätzlich ist die Sollbesteuerung der Regelfall, es gibt jedoch Ausnahmen, die die Nutzung der Istbesteuerung ermöglichen. Diese sind insbesondere, wenn das Unternehmen in einem der zwei vorangegangenen Jahre weniger als € 110.000,-- Umsatz nachweisen kann.
Weiters gilt dies auch für nicht buchführungspflichtige Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft, Freiberufler sowie Unternehmen in der Energieerzeugung und Abfallbeseitigung.

 

Ordnungsgemäße Rechnungslegung

Jede Rechnung, die Sie im Rahmen Ihres Unternehmens ausstellen, unterliegt den Erfordernissen der ordentlichen Rechnungslegung.
Gemäß § 11 Abs 1 UStG sind folgende Punkte auf einer Rechnung anzuführen:

  • Name und Anschrift des Rechnungsausstellers (Leistender)
  • Name und Anschrift des Rechnungsempfängers (Leistungsempfänger)
  • Ausweisung der Leistung nach Menge/Einheiten und Bezeichnung
  • der Leistungszeitraum (ein Tag, ein bestimmter Zeitraum)
  • das vereinbarte anfallende Entgelt
  • der Steuerbetrag (auf das Entgelt)
  • welcher Steuersatz zur Anwendung kommt (zB 20% USt) – bei Befreiungen sind diese anzugeben (zB bei Lieferungen ins Ausland „Reverse Charge“)
  • Ausstellungsdatum der Rechnung (Rechnungsdatum)
  • fortlaufende Rechnungsnummer
  • die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID) des eigenen Unternehmens

Die UID Nummer des Kunden muss ebenfalls auf der Rechnung ausgewiesen sein, wenn der Rechnungsbetrag € 10.000,-- übersteigt.
Sollte der Rechnungsbetrag – inklusive USt – nicht höher als € 150,-- sein, so entfällt auf der Rechnung die Verpflichtung zur Angabe einer fortlaufenden Nummer und die gesonderte Ausweisung des Steuerbetrages (Netto und USt dürfen in einem Betrag ausgewiesen werden). Ebenso ist die Angabe der UID Nummer nicht erforderlich.

Tipp: Entspricht die Rechnung nicht den gesetzlich erforderlichen Formerfordernissen, so geht der Rechnungsempfänger im Regelfall des Vorsteuerabzugs verlustig.

 

Die Pauschalierung von Unternehmen

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, besonders für kleinere Unternehmen, deren Einnahmen und Ausgaben sich in überschaubaren Grenzen und Belegumfang halten, eine Pauschalierung zu beantragen. Diese kann bis zur Gewinnpauschalierung geführt werden.
Grundsätzlich kann die Pauschalierung, speziell bei der Berechnung der persönlichen Einkommensteuer, ein besseres Ergebnis erzielen, als bei der "konventionellen" Methode.

Wichtig! Ein ständiges Hin- und Herwechseln zwischen normaler Gewinnermittlung nach Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und Basispauschalierung ist nicht möglich. Wird das Prinzip der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung einmal angewendet, so ist eine Rückkehr zur Pauschalierung nur nach fünf Wirtschaftsjahren möglich. Bevor Sie sich für ein System entscheiden, sollten Sie daher unbedingt mit einer buchhalterischen Beratung besprechen!

 

Grundwerte Pauschalierung

Wer eine Pauschalierung für sich in Erwägung zieht, sollte die nachfolgenden Basiswerte, sowie die enthaltenen Ober- und Untergrenzen, für sich einmal überprüfen. Gerade in der ersten zeitlichen Phase und geschäftlichen Phase des Unternehmens kann die Pauschalierung von Vorteil sein, nicht nur alleine aus dem Aspekt des geringeren buchhalterischen Aufwands heraus. Besprechen Sie dieses Thema aber unbedingt mit Ihrer steuerlichen Beratung oder Buchhaltung. Denn wichtig ist immer - es muss sich für Sie rentieren.

Grundlagen Detail
Keine doppelte Buchführung  
Vorjahresumsatz unter € 220.000,-- Neugründer können trotz nicht vorliegendem Vorjahresumsatz in die Pauschalierung optieren

 
Für Vermögensverwalter, Vortragende, Wissenschaftler, Schriftsteller, Unterrichtende, Erzieher, Gesellschafter mit mehr als 25% Beteiligung, Aufsichtsräte, Berater im kaufmännischen oder technischen Bereich gilt für

Betriebsausgaben:
6 % der erzielten Nettoeinnahmen können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden, maximal jedoch € 13.200,-- (Stand 2011)

Für alle restlichen gewerblichen Tätigkeiten nach § 22 und § 23 EStG:
12% der erzielten Nettoeinnahmen können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden, maximal jedoch € 26.400,-- (Stand 2011)

Nicht in den Rahmen der pauschalierten Betriebsausgaben fallen die

  • Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung
  • Ausgaben für Löhne (inkl Lohnnebenkosten)
  • Nettofremdlöhne
  • Ausgaben für Waren, Rohstoffe, Halberzeugnisse, Hilfsstoffe und Zutaten, die nach § 128 BAO in ein Wareneingangsbuch einzutragen sind.


§ 128 Abs 1 BAO:
„In das Wareneingangsbuch (§ 127) sind alle Waren (einschließlich der Rohstoffe, Halberzeugnisse, Hilfsstoffe und Zutaten) einzutragen, die der Unternehmer zur gewerblichen Weiterveräußerung, sei es in derselben Beschaffenheit, sei es nach vorheriger Bearbeitung oder Verarbeitung, auf eigene oder auf fremde Rechnung erwirbt. Waren, die nach der Art des Betriebes üblicherweise zur gewerblichen Weiterveräußerung erworben werden, sind auch dann einzutragen, wenn sie für betriebsfremde Zwecke verwendet werden.“